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Eine Wildblumenwiese anzulegen, ist denkbar einfach

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Besorgen Sie sich zunächst im Fachhandel oder per Internet eine Wildblumen-Mischung. Achten Sie aber darauf, dass es sich um heimische Arten aus biologischer Produktion handelt. Tragen Sie vorhandene Grassoden dünn ab – eventuell auch nur auf einem abgesteckten Stück, zum Beispiel als kreisrundes „Schmuckbeet“ mitten in der Rasenfläche.   Sie können die Erde mit etwas Sand „abmagern“, denn Wildblumen mögen es meist nährstoffarm. Wurzeln und Steine entfernen. Wer die Arbeit mit dem Spaten scheut, kann auch eine dicke Mulchschicht (10 bis 15 Zentimeter) auf den Rasen auftragen, sodass das Gras darunter abstirbt.   Lockern und mischen Sie Boden und Sand, bringen Sie die Saatmischung nach den Anweisungen auf der Packung auf und harken Sie sie leicht ein. Gut andrücken mit einer Walze, einer Schaufel oder Brettern unter den Schuhen (Marke Eigenbau). Mindestens vier Wochen feucht halten, damit die Saat keimen kann. Einmal mähen im Jahr reicht Schon im ersten Jahr erfreut die bunte V...

Zum ökologischen Gärtnern ist ein Umdenken nötig

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Gerade der Rasen nimmt in vielen deutschen Gärten einen Großteil der Fläche ein – eine Fläche, auf die Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer aktiv Einfluss nehmen und nützliche Lebensräume für Insekten schaffen können. Um sich mit dem Anblick eines Gartens anzufreunden, in dem Löwenzahn und Gänseblümchen im Rasen wachsen, ist jedoch ein Umdenken nötig. Bei vielen sind solche Pflanzen oft als Unkraut verschrien.   Dabei ist "Unkraut" ein menschengemachter Begriff, es handelt sich dabei schlicht um Wildkräuter mit einem hohen ökologischen Wert für Insekten. Je größer das Wissen über diese Pflanzen ist, desto eher wächst auch die Akzeptanz. Wem eine große Fläche ungemährter Rasen zu unordentlich erscheint, kann zumindest einen Teil ungemäht stehen lassen. Einzelne "wilde Ecken" oder eine ungemähte Stelle inmitten des gepflegten Rasens ist für Insekten und andere Tiere bereits eine große Hilfe. Andere Teile des Gartens lassen sich dann zum Spielen oder Grillen nutzen. ...

Wildblumenwiese Folge 2

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Als der traditionelle deutsche Vorgarten entstand, hatte vom Insektensterben noch niemand eine Ahnung: kurz gehaltene Rasenfläche, drumherum sauber geharkte Rabatten. Die Steigerung davon sind der superkurz gehaltene Golfrasen – und die neumodischen Beton- und Schotter-Gärten. Für die immer seltener werdenden Bienen, Schwebfliegen und Schmetterlinge sind solche Flächen Wüsten. Denn Nahrung bietet ein großer Rasen den Insekten keine. Wer sich selbst eine Freude machen und Insekten helfen möchte, kann seinen Rasen – oder einen Teil davon – mit dem richtigen Saatgut in eine wild blühende Wiese verwandeln, die den ungezählten Sechsbeinern während der ganzen Vegetationsperiode einen reich gedeckten Tisch bietet.

Honigbienen

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Für ein Glas Honig müssen Bienen Millionen Blüten anfliegen. Dabei legen sie etwa 60.000 Kilometer zurück – eine Strecke, die anderthalbmal um die Erde reicht. Was für eine Arbeit in einem Glas Honig steckt!   In Deutschland gibt es nur eine Art der Honigbiene, aber rund 600 Wildbienenarten.

Wildkräuter, nix Unkraut

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Gerade der Rasen nimmt in vielen deutschen Gärten einen Großteil der Fläche ein – eine Fläche, auf die Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer aktiv Einfluss nehmen und nützliche Lebensräume für Insekten schaffen können. Um sich mit dem Anblick eines Gartens anzufreunden, in dem Löwenzahn und Gänseblümchen im Rasen wachsen, ist jedoch ein Umdenken nötig. Bei vielen sind solche Pflanzen oft als Unkraut verschrien.    Dabei ist "Unkraut" ein menschengemachter Begriff, es handelt sich dabei schlicht um Wildkräuter mit einem hohen ökologischen Wert für Insekten. Je größer das Wissen über diese Pflanzen ist, desto eher wächst auch die Akzeptanz.

Wildblumenwiese Folge 1

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Sie haben einen Garten? Machen Sie ihn zum Paradies für Insekten - mit einer Wildblumenwiese! Ein wenig Fläche, etwas Saatgut und ein guter Boden ist alles, was Sie dazu brauchen Als der traditionelle deutsche Vorgarten entstand, hatte vom Insektensterben noch niemand eine Ahnung: kurz gehaltene Rasenfläche, drumherum sauber geharkte Rabatten. Die Steigerung davon sind der superkurz gehaltene Golfrasen – und die neumodischen Beton- und Schotter-Gärten. Für die immer seltener werdenden Bienen, Schwebfliegen und Schmetterlinge sind solche Flächen Wüsten. Denn Nahrung bietet ein großer Rasen den Insekten keine. Wer sich selbst eine Freude machen und Insekten helfen möchte, kann seinen Rasen – oder einen Teil davon – mit dem richtigen Saatgut in eine wild blühende Wiese verwandeln, die den ungezählten Sechsbeinern während der ganzen Vegetationsperiode einen reich gedeckten Tisch bietet. 

Schon gewusst? Hummeln

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... sind etwas größer als Honigbienen und wirken kräftiger. Sie haben außerdem einen dichteren Pelz und einen längeren Saugrüssel. Hummeln können in einem Volk leben oder einzeln. Oft fliegen sie auch bei schlechtem Wetter aus, um Blüten zu bestäuben. Seit einigen Jahrzehnten werden Hummeln als Bestäuber von Obst und Gemüse in Gewächshäusern eingesetzt – vor allem bei Tomaten.