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Von der Filtertüte zum Weltkonzern

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Amalie Auguste Melitta Bentz (1873 – 1950) liebte Kaffee. Allerdings soll sie sich die Hausfrau mehr als einmal über die Kaffeekrümel im morgendlichen Heißgetränk geärgert haben.    Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass man zu ihrer Zeit das Kaffeepulver komplett in Wasser aufbrühte und den so entstandenen Kaffeesatz mit einem Sieb abschüttete. Nun verfügte Frau Bentz aber auch über eine pragmatische Seite verfügte und sie ging das geschilderte Problem auf ihre Weise an. So durchlöcherte sie den Boden einer Konservendose mit einem Nagel und legte ein Löschpapier aus dem Schulheft ihres Sohnes in den so präparierten Behälter. Voilà, fertig war die erste Filtertüte, mit welcher der Kaffeesatz aus dem Getränk ferngehalten werden konnte. Am 15. Dezember 1908 ließ das Ehepaar Melitta Benz dann mit einem Eigenkapital von 73 Reichspfennigen Melitta als Marke in das Handelsregister in Dresden eingetragen. Melitta Bentz’ Mann Hugo Bentz betrieb seit 1906 ein Haushaltswarengeschäft. Zus...

Nach Fasching kommt die Fastenzeit

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Im 17. Jahrhundert lebten einige deutsche Mönche die Fastenzeit mit einer Konsequenz, die heute fast unvorstellbar wirkt. Die kirchlichen Vorschriften verboten ihnen für 40 Tage jede feste Nahrung. Um diese Zeit dennoch körperlich zu überstehen, entwickelten sie ein besonders kräftiges Bier – reich an Malz, Nährstoffen und Kalorien. Nicht umsonst bekam es den Namen „flüssiges Brot“. Dabei ging es nicht um Genuss, sondern um Notwendigkeit. Dieses Starkbier war Teil einer durchdachten Überlebensstrategie, die es den Mönchen erlaubte, weiter zu arbeiten, zu beten und den strengen Alltag im Kloster zu bewältigen – allein mit Bier und Wasser. Viele Jahrhunderte später, im Jahr 2011, wollte ein Journalist herausfinden, wie fordernd diese Praxis tatsächlich war. Er rekonstruierte das historische Rezept und ernährte sich 40 Tage lang ausschließlich von diesem Bier und Wasser. Seine Erfahrungen hielt er sorgfältig fest, sowohl körperlich als auch mental. Am Ende des Selbstversuchs hatte er rund...

Mariä Lichtmess - Imbolc - Murmeltiertag

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Das Ende des Winters wird an Mariä Lichtmess bzw. Imbolc gefeiert. Die Tage werden endlich spürbar wieder länger. Das keltische Mondfest Imbolc markiert die Übergangsphase vom tiefen Winter zum frühen Frühling. Imbolc ist ein Fest des Lichts, der Hoffnung, der Reinigung und des Neubeginns. Der Murmeltiertag ist ein kulturelles Ereignis, das am 2. Februar in den USA und Kanada stattfindet. Es basiert auf der deutschen Bauernregel, dass das Waldmurmeltier seinen Schatten sieht, wenn der Winter noch sechs Wochen dauert.

Vorsicht! Fliegende Weihnachtsbäume an KNUT

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Der St.-Knut-Tag fällt in den skandinavischen Ländern immer auf den 13. Januar und markiert dort offiziell das Ende der Weihnachtszeit.    Denn der Name dieses kuriosen Feiertages geht auf den Heiligen Knut IV. (ca. 1040–1086 n. Chr.) zurück, der zugleich König von Dänemark war und auch heute noch als Schutzpatron des Landes angesehen wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern und Regionen, wo man den Christbaum anlässlich des Dreikönigstages am 6. Januar abschmückt, verschiebt man die Sache in Skandinavien zeitlich etwas nach hinten. Denn hier entfernt man traditionell erst am 13. Januar den Schmuck und die Kerzen von den Weihnachtsbäumen. Nach wie vor begehen viele Familien und Gemeinden in Finnland, Norwegen und Schweden dies als feierlichen Akt, der in Schweden mit dem julgransplundring, der Plünderung des Weihnachtsbaums, seinen Höhepunkt hat. Das ist natürlich besonders bei Kindern beliebt, wenn der Baum mit Süßigkeiten geschmückt ist/war. Zum Abschluss der Feier am St...

Eine Gemeinschaft von Tina Peel

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Wo ein Geist auf einen anderen trifft und sie sich mit einander austauschen, inspirieren sie einander. Die Unsicherheit, was andere wohl von uns denken oder halten könnten, gehört zur Grundausstattung des Menschen, sie zwingt uns regelrecht zum Austausch. Solche Fragen können nur durch direkten Kontakt mit anderen beantwortet werden. Solange wir dazu bereit sind, geschieht alles Weitere von selbst. Wir bringen unsere Themen automatisch ein. Und was wir aussenden, kehrt zu uns zurück, und für uns ist es auch bestimmt. Kontakte knüpfen ist mehr als nur ein Aneinanderreiben. Kontakte sind verbindlich, wir wenden uns anderen zu und verbinden uns mit ihnen. So findet das Ich den Weg zum Wir, und der Geist bildet die Brücke zwischen den einzelnen Ichs, über die man einander findet. Kommunikation und Austausch machen aus Einzelnen eine Gemeinschaft. ©tina peel Tina Peel Philosophische Astrologie und Lebensberatung Beratungen und Analysen Meine witzig weisen Bücher und Ebooks, nicht nur astrol...