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Es werden Posts vom März, 2026 angezeigt.

Heuschnupfen und Pollenallergie

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Heuschnupfen wird unterschätzt und kann schlimme Folgen haben. Die Nase läuft, die Augen tränen. Wer auf Pollen reagiert, leidet. Wie gefährlich ist Heuschnupfen und was hilft wirklich dagegen? Beim Heuschnupfen reagieren Betroffene auf spezielle Eiweißverbindungen von Pollen im Blütenstaub. Deswegen spricht man in der Medizin auch von einer Pollenallergie oder allergischem Schnupfen, sogar vom Ganzjählichem Schnupfen. Bei Pollenallergiker:innen kommt es innerhalb von Sekunden zu einer Reaktion, wenn sie in Kontakt mit dem Blütenstaub von Gräsern, Sträuchern oder Kräutern kommen. Auch frühblühende Bäume wie Hasel, Erle und Birke lösen bei ihnen Symptome aus. Weil je nach Blütezeit andere Pollen unterwegs sind, sind die Beschwerden saisonal unterschiedlich. Wie viele Menschen sind betroffen?   Heuschnupfen ist am meisten verbreitet. In Deutschland leiden darunter rund zwölf Millionen Menschen, auf der ganzen Welt mehr als 400 Millionen. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl auf ho...

Die Entdeckung des Koffeins

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Friedlieb Ferdinand Runge interessierte sich schon als Jugendlicher für die Chemie und soll früh mit eigenen Experimenten begonnen haben.    Während dieser Zeit soll ihm versehentlich eine geringe Menge des Safts der Schwarzen Tollkirsche ins Auge gelangt sein, was beim jungen Runge eine pupillenvergrößernde Wirkung feststellen ließ. Diese Beobachtung sollte er während seiner Studienzeit in Jena dann Johann Wolfgang von Goethe vorführen. Goethe war als Gast von Runges Vorgesetzten an der Universität Jena eingeladen und ging der Vermutung nach, dass Kaffee als Mittel gegen das Gift der Tollkirsche wirken könnte. Als Dank für das Experiment schenkte Goethe dem Chemie-Studierenden einige Kaffeebohnen und machte den Vorschlag, dass dieser deren chemische Zusammensetzung auf eine wirksame Substanz untersuchen möge. 1819 gelang es Runge schließlich, Koffein aus den Bohnen zu isolieren.  Dementsprechend gilt er auch als der Entdecker des Koffeins. Unabhängig von Runge...

Ein Lächeln geht um die Welt

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Im Dezember 1963 sollte Harvey Ball (*10. Juli 1921 - †12. April 2001 US-amerikanischer Grafikdesigner.) einen Ansteckbutton für die kleine Versicherungsgesellschaft State Mutual Life Assurance Cos. of America entwerfen, um deren Mitarbeiter zu motivieren. Also zeichnete er einen Kreis, malte ihn gelb aus, setzte zwei Punkte hinein, darunter einen Halbkreis, und das Smiley war geboren. Diese Ansteckbuttons wurden dann auch an die Kunden des Unternehmens verteilt und das Smiley rasch so populär, dass es schon wenige Monate später weltweit bekannt war. Ball erhielt für den Entwurf 45 US-Dollar. Durch eine fehlende rechtliche Absicherung des Motivs verdiente Harvey Ball (von den 45 Dollar mal abgesehen) gar nichts. Er beschäftigte sich trotz des entgangenen Gewinns weiterhin mit dem Smiley und gründete die World Smile Corporation, deren verkaufte Smiley-Produkte Kinderhilfsorganisationen in der ganzen Welt zugutekommen. Dieses Anliegen wurde auch nach seinem Tod im Jahr 2001 weitergeführt...