Wahre Schönheit zeigt sich in der Gelassenheit, mit der man sich und seinen vermeintlichen oder echten Mängeln begegnet. Sie zeigt sich in der Einstellung uns selbst und dem Leben gegenüber.
Lange Zeit wissen wir überhaupt nicht, was wir tun (das steht sogar in der Bibel, und sie hat recht), doch wir formen und gestalten den Lehm, ob uns das bewusst ist oder nicht.
Wo ein Geist auf einen anderen trifft und sie sich mit einander austauschen, inspirieren sie einander. Die Unsicherheit, was andere wohl von uns denken oder halten könnten, gehört zur Grundausstattung des Menschen, sie zwingt uns regelrecht zum Austausch.
Jedes Problem hat eine Lösung, sonst kann es kein Problem sein. Und diese Lösung ist immer im Problem enthalten. Wir brauchen also nicht weiß Gott wo zu suchen. Es kann auch nichts Abstraktes und völlig Fremdes sein, weil unsere Probleme ja mit uns und dem, was wir tun und unterlassen, verbunden sind.
Wir finden immer und in jeder Lage einen Ausweg. Wir sammeln schließlich nicht nur Lasten, sondern auch Erfahrungen mit Hilfsmitteln aller Art, auf die unser findiger Geist kommt, nicht zuletzt, um uns die Schlepperei zu erleichtern.
Aufgrund falscher Vorstellungen von Beziehung haben wir also die ebenfalls falsche Vorstellung, Beziehungen seien anstrengend. Dieser Eindruck stimmt, wenn man sich verstellen muss, um einander nicht zu verlieren.