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btw - Sie ist rund, dick und mächtig, geschichtet und beschwipst ...

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... ihre Farben sind Schwarz, Weiß und Rot. Ich meine die Schwarzwälder Kirschtorte, die süßeste Verführung aus dem Schwarzwald. Und sie ist international bekannt: Sogar in Shanghai, Amerika und Australien gibt es Geschäfte, in denen „Black Forest Cake“ angeboten wird. Jeder kennt sie, jeder liebt sie. Über die Anzahl der Kalorien schweigt man besser. Über die Entstehung der Schwarzwälder Kirschtorte ranken sich zahlreiche Geschichten und es gibt viele Theorien rund um die Namensherkunft der Spezialität. Die Schwarzwälder sind sich sicher, dass die Schwarzwälder Kirschtorte nur aus dem Schwarzwald stammen kann. Die Kombination der Füllung war jedoch im Südschwarzwald schon früh bekannt. Bauersfrauen kochten Süß- und Sauerkirschen und mischten sie mit Rahm, den sie aus der frischen Milch schöpften. Dazu träufelten sie Kirschwasser und es entstand die Schwarzwälder Crème, ein köstliches Dessert. Das Schwarzwälder Kirschwasser ist ein aus fruchtigen Schwarzkirschen hergeste...

btw - Alles bunte Pfefferkörner oder was?

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Pfeffer lautet im lateinischen Lat. Piper nigrum, von diesem Gewürz gibt es sehr viele Varianten, die sich im Aroma sehr unterscheiden, geschmacklich haben sie die bekannte Schärfe in vielen verschiedenen Stufen gemeinsam. Unter dem Begriff Pfeffer versteht man die Beerenfrüchte des Pfefferstrauches, welcher eine immergrüne Pflanze ist, der aus den feuchten Monsumwäldern Indiens stammt, heutzutage aber auch in Brasilien, Indonesien, Malaysia, Sri Lanka und Madagaskar kultiviert wird. Die kugelförmigen Beeren wachsen an sogenannten Rispen, die Ähnlichkeit mit Johannisbeeren haben. Je nach Reifegrad verfärben sich die Beerenfrüchte grün, rot oder auch gelb. In der Geschichte wurde wohl noch kein Gewürz so oft erwähnt wie der Pfeffer. Im antiken Rom hatte Pfeffer den Wert eines begehrten Statussymbols. Händler aus Venezien, Portugal und Holland stritten sich sehr lange um das Gewürzmonopol und tatsächlich wurde Pfeffer damals noch mit Gold aufgewogen. Pfeffer ist in sehr vi...

btw Klönschnack: Wofür wird Nutzhanf genutzt?

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Die Einsatzmöglichkeiten von Nutzhanf sind so breit wie kaum bei einer anderen Kulturpflanze. Je nach Sorte und Anbauverfahren lassen sich verschiedene Produktgruppen aus der Hanfpflanze gewinnen. Hanffasern für Textilien und technische Produkte:   Die Bastfasern aus dem Hanfstängel sind äußerst reißfest und feuchtigkeitsabsorbierend. In der Textilbranche werden daraus Kleidungsstücke und Heimtextilien gefertigt, die als besonders strapazierfähig und umweltschonend gelten. Darüber hinaus kommen Hanffasern in der Papierproduktion, in naturfaserverstärkten Kunststoffen und in der Automobilindustrie zum Einsatz. Hanfschäben für Baustoffe:   Die holzigen Schäben, die bei der Fasergewinnung als Nebenprodukt entstehen, sind der Grundstoff für Hanfbeton, ein Gemisch aus Hanfschäben und Kalkbinder. Das Material wird als ökologische Dämmung und als Wandbaustoff eingesetzt und gilt wegen seiner CO₂-bindenden Eigenschaften als Vorzeigeprojekt nachhaltiger Architektur....

btw #262 Hanf, die wertvolle Nutzpflanze

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Hanf ist eine der ältesten, vielseitigsten Nutzpflanzen der Menschheit und wahrscheinlich auch eine der gebräuchlichsten Heilpflanzen unserer Erde. Die Spuren der Hanfkultivierung lassen sich über 10.000 Jahre zurückverfolgen. Aus Hanf wurden u. a. Kleidung, Seile, Leuchtöle, Papier und Arzneimittel hergestellt. Die Hanfsamen lieferten Mensch und Tier lebensnotwendige Nahrungsfette und Proteine, das machte sie auch als Handelsware in der Jungsteinzeit sehr attraktiv. Hanf ist ein Öko-Rohstoff der höchsten Güteklasse und wegen seiner problemlosen Aufzucht und vollständigen Nutzbarkeit so wertvoll. Beim Anbau von Hanf kann auf Herbizide, Pestizide und Fungizide verzichtet werden. Das schont die Umwelt und ist gut für den Menschen. Die Nutzpflanze Hanf (Cannabis Sativa) steht für Tradition und ist zugleich Vorreiter für nachhaltige, ressourcenschonende und ökologische Produkte. Leider ist Hanf (botanisch: Cannabis Sativa) seit dem Verbot in den USA im Jahre 1937 mit einem ungerechtfertig...

btw - Marmelade oder Konfitüüüre

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Es gibt sie tatsächlich, die Konfitürenverordnung, Da wurde dann über 2 Jahre überlegt, ob Marmelade oder Konfitüre der richtige Handelsname ist und jetzt kommts: "In Deutschland wurde der Begriff Marmelade für Zubereitungen aus zahlreichen Früchten wie Johannisbeeren, Kirschen, Erdbeeren, Aprikosen/Marillen, Himbeeren, Pflaumen, Birnen, Äpfeln und anderen verwendet. Der Unterschied zur Konfitüre bestand darin, dass bei dieser noch Fruchtstücke erkennbar waren. Man unterschied außerdem Einfrucht- von Mehrfruchtmarmeladen." Ich denke da viel praktischer, Marmelade muss zum löffeln sein, Kirschen und Beeren gut erkennbar sein, grössere Früchte wie Aprikosen und Erdbeeren zerkleinert, ganz klar. In Marmeladenrezepten in alten Kochbüchern wird weiterhin die traditionelle Marmelade beschrieben. Zu diesen Rezepten gehören zum Beispiel auch Mehrfruchtmarmeladen und Marmelade aus Sauerkirsche, Stachelbeere und Schwarzer Johannisbeere. Na bitte, geht doch! ©rita s. Me...

btw Montagsgedanken - Es herbstet

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Laut Kalender IST aber noch Sommer und die eine oder andere Hitzewelle rollt denn auch tatsächlich mit etwas Verspätung an. Deshalb stellt man sich unter der Jungfrau-Sonne am besten vorsorglich darauf ein, Sommerkleider UND dickere Pullis griffbereit zu haben. Wohl dem, der flexibel ist und sich anpassen kann!   Der Blick liegt auf der Wettervorschau und der Finger ist gezückt, um falls nötig die Heizung einzuschalten. Aber bitte nicht vorschnell, wir wollen doch die Heizkosten im Rahmen halten.   Trotzdem, das Spiel ist aus, die Stimmung eindeutig ernster. Kleidung und Heizkosten sind nicht das Einzige, was man im September im Auge behalten sollte. Während wir die Ernte einfahren (Mann, ist das anstrengend! So viel Arbeit!), muss sie gleichzeitig clever eingeteilt werden, damit man auch morgen noch kräftig zubeißen kann und übermorgen und überübermorgen, sprich, um überhaupt bis zum nächsten Frühling was zum Beißen zu haben.   Vorsorge ist die halbe Miete ...

btw #260 Vom Nutzhanf oder auch Industriehanf ...

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Nutzhanf, auch bekannt als Industriehanf, hat in den letzten Jahren in Deutschland eine beeindruckende Renaissance erlebt. Die vielseitige Nutzpflanze beeinflusst positiv verschiedene Aspekte der Wirtschaft, Landwirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Zum Beispiel produziert ein Hektar Hanf 25% mehr Sauerstoff als ein Hektar Wald und garantiert eine etwa doppelt so hohen Zelluloseproduktion. Ein Hektar Hanf wächst innerhalb von sechs Monaten, während ein Wald Jahrzehnte wächst, bevor er abgeerntet wird. Durch die Herstellung von Hanfpapier könnten wir jedes Jahr Millionen Hektar Wald retten. ©rita s.     Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis.

btw - Das beliebteste Kleidungsstück der Welt ...

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mindestens eine Jeans hat wohl jeder Mensch im Schrank, sagt die Statistik ... Die Ur-Jeans besteht aus einem robusten Baumwolldenim, der starken Belastungen standhält. Die typische Stoffoptik entsteht durch die Verbindung eines blau gefärbten Kettfadens mit einem weißen Schussfaden. Es ist längst kein Geheimnis, dass Jeans keine nachhaltigen Kleidungsstücke sind. Angefangen bei der angebauten Baumwolle bis hin zu Tausenden Litern Wasser, die für die Herstellung nur einer einzigen Jeans verbraucht werden. Beim Färben und Bleichen des Stoffs werden zudem oft schädliche Chemikalien eingesetzt. btw kaufen wir mehr Denimhosen, als wir wirklich brauchen. Ein kleiner Schritt zu mehr Nachhaltigkeit ist deshalb schon, die Jeans so lange wie möglich zu tragen und dafür lohnt es sich meist, beim Kauf etwas mehr Geld zu investieren. ©rita s.     Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis. Bildquelle: congerdesign/pix...

btw - Bienenfreundlicher Borretsch

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Borretsch zählt auf jeden Fall zu den bienenfreundlichen Kräutern. Die sternförmigen Blüten enthalten viel Nektar. Sie sind ebenso essbar wie die behaarten Blätter, die leicht nach Gurke schmecken. Daher ist die einjährige, pflegeleichte Pflanze auch unter dem Namen Gurkenkraut bekannt. Mit den frisch gezupften Blüten kannst du Salate aufpeppen, gehackt verwandeln sie Kräuterquark, Dips und Kräuterbutter in farbenfrohe Hingucker. Borretsch kannst du von April bis Ende Juni an einem sonnigen Platz mit durchlässigem, feuchten Boden direkt aussäen. Je nach Aussaat blüht die Pflanze ab Juni. Lasse die Blüte stehen, sodass sich Samen ausbilden können. Auf diese Weise verbreiten sich die bienenfreundlichen Pflanze eigenständig. Im nächsten Frühling kannst du dann beobachten, wo Keimlinge und Jungpflanzen entstehen. Alternativ sammel die Samen im Spätsommer oder Herbst ein und lagern sie trocken und vor Licht geschützt bis zum geeigneten Aussaattermin. ©rita s.     Me...

btw - Willkommen im neuen Denken!

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Solange wir gegen Widerstände kämpfen, auf welcher Ebene auch immer, so lange schlagen sie zurück. In diesem Kampf gibt es keine Gewinner.    Das hatte der alte Kaiser in einer Legende aus China begriffen: Er hatte vor, das Land seiner Feinde zu erobern und sie alle zu vernichten.    Später sah man ihn mit seinen Feinden speisen und scherzen.„Wolltest du nicht deine Feinde vernichten?“ fragte man ihn verwundert. Der Kaiser antwortete: „Ich habe sie vernichtet. Ich habe sie zu meinen Freunden gemacht.“.    Er hat das Problem an der Wurzel gepackt, statt das Symptom zu bekämpfen. Das verlangt nach einer komplett anderen Betrachtungs- und Herangehensweise. Willkommen im neuen Denken! ©tina peel Tina Peel Philosophische Astrologie  und Lebensberatung   Beratungen und Analysen Meine witzig weisen Bücher und Ebooks , nicht nur astrologisch, aber auch ... und vieles mehr auf: Abenteuer Selbsterkenntnis     Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita ,...

btw - Ein Highlight in jedem Garten ist das Johanniskraut

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Heimische Wildpflanzen sind vielerorts selten geworden und damit die neuen Exoten in unseren Gärten. Sie sind eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen und Schmetterlinge und stellt keine besonderen Ansprüche. Johanniskraut (Hypericum perforatum) gedeiht im heimischen Garten praktisch überall, wo man es anpflanzt, am liebsten in der prallen Sonne.    Als einheimische Staude macht sich das Johanniskraut am besten im naturnahen Wildkräutergarten, in dem es eine der Hauptattraktionen für viele hungrige Insekten ist. Mit viel Licht und Sonne bildet es am Rand von Gebüsch, Wegrändern, im Heidegarten oder in einer mageren Blumenwiese ausladende Horste. Johanniskrauttee wird volksheilkundlich bei leichten Stimmungstiefs, nervöser Erschöpfung und innerer Unruhe eingesetzt. ©rita s.     Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis.

btw - lass sie doch reden!

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Was sollen denn die Nachbarn denken? Ein Garten mit Totholzecke, heimischen Stauden und einem Stück wilder Wiese bedeutet Rettung statt Verwahrlosung, doch viele Menschen zaudern beim Gedanken daran, was wohl das Umfeld zu mehr Wildwuchs sagen wird. Man kann auch ganz klein beginnen, mit einer Blumeninsel. Jeder Quadratmeter zählt. Dort im Hochsommer vom Liegestuhl das bunte Treiben beobachten zu können, ist wunderbar. Klar jedenfalls ist, wer den Garten liebt, weil dann das Leben so herrlich erwacht, sollte diesem Leben auch eine Chance geben. ©rita s.   Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis.   Bild von Kranich17 auf Pixabay  

btw - Zum ökologischen Gärtnern ist ein Umdenken nötig

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Gerade der Rasen nimmt in vielen deutschen Gärten einen Großteil der Fläche ein – eine Fläche, auf die Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer aktiv Einfluss nehmen und nützliche Lebensräume für Insekten schaffen können. Um sich mit dem Anblick eines Gartens anzufreunden, in dem Löwenzahn und Gänseblümchen im Rasen wachsen, ist jedoch ein Umdenken nötig. Bei vielen sind solche Pflanzen oft als Unkraut verschrien.   Dabei ist "Unkraut" ein menschengemachter Begriff, es handelt sich dabei schlicht um Wildkräuter mit einem hohen ökologischen Wert für Insekten. Je größer das Wissen über diese Pflanzen ist, desto eher wächst auch die Akzeptanz. Wem eine große Fläche ungemährter Rasen zu unordentlich erscheint, kann zumindest einen Teil ungemäht stehen lassen. Einzelne "wilde Ecken" oder eine ungemähte Stelle inmitten des gepflegten Rasens ist für Insekten und andere Tiere bereits eine große Hilfe. Andere Teile des Gartens lassen sich dann zum Spielen oder ...

btw - Neues Rasen-Gesetz

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Weg mit dem Kunstrasen, die Uhr läuft bald ab! Hintergrund ist, dass der künstliche Belag als umweltschädlich gilt. Er enthält unter anderem Mikroplastik, erhitzt sich stark an sonnigen Tagen und verdrängt wichtige Lebensräume für Insekten wie Bienen und Co. Das Thema sorgt derzeit bei vielen Hobby-Gärtnern für Verunsicherung. Die neuen Regeln bieten zugleich eine Chance: Wer auf naturnahe Rasenflächen oder Blumenwiesen setzt, unterstützt aktiv die Artenvielfalt. Gerade im eigenen Garten lassen sich damit wertvolle Rückzugsräume für Bienen, Schmetterlinge und andere Tiere schaffen. Wann bei euch oder ihnen die Zeit für die Umgestaltung gekommen ist, bitte bei den zuständigen Ämtern nachfragen, nicht beim Händler für Kunstrasen. ©rita s.     Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis.

btw - Kiesgarten mit Staudenbepflanzung

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Ein Kiesgarten mit durchdachter Staudenbepflanzung ist etwas völlig anderes als Schottergärten und bleibt in der Regel legal. Hier dient der Kies als Mulchschicht zwischen Pflanzen, die tatsächlich im Boden wurzeln. Wer Lavendel, Fetthenne und Ziergräser zwischen Kieselsteinen wachsen lässt, betreibt eine Form der Gartengestaltung, die sogar ökologisch wertvoll sein kann. Wer hingegen drei Buchsbaumkugeln in ein Meer aus grauem Schotter stellt, hat nach aktueller Rechtslage einen Schottergarten – unabhängig davon, wie gepflegt die wenigen Pflanzen aussehen. Schottergärten bei Sonneneinstrahlung Schottergärten heizen sich bei Sonneneinstrahlung stark auf und speichern diese Wärme bis in die Nachtstunden. In dicht bebauten Wohngebieten verstärkt das den sogenannten Wärmeinseleffekt erheblich. Während ein begrünter Vorgarten durch Verdunstung kühlt, strahlt der Schotter die Hitze zurück und erhöht die Umgebungstemperatur um mehrere Grad. Die fehlende Versickerungsfähigkeit verschärft Prob...

btw - Schottergärten als Privatangelegenheit

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Lange galten Schottergärten als Privatangelegenheit. Diese Sichtweise hat sich grundlegend gewandelt. Die Klimaanpassung in Städten und Gemeinden ist zu einer drängenden Aufgabe geworden, und die Kommunen suchen nach Hebeln, um versiegelte oder ökologisch wertlose Flächen zu reduzieren. Die privaten Vorgärten summieren sich in Deutschland auf eine beachtliche Gesamtfläche – Schätzungen gehen von mehreren zehntausend Hektar aus, die allein durch Schottergärten verloren gegangen sind. Das alte Unkrautvlies muss raus, und der verdichtete Boden darunter braucht gründliche Lockerung. Eine stabile Grabegabel mit langen Zinken ist das ideale Werkzeug für diese Arbeit. Sie dringt leichter in verdichtete Böden ein als ein Spaten. Wurzelwachstum Unter den meisten Schottergärten liegt ein Unkrautvlies, das jegliches Wurzelwachstum verhindert. Selbst wenn Sie Löcher ins Vlies schneiden und dort Pflanzen einsetzen, erreichen die Wurzeln nicht den eigentlichen Boden darunter. Die Pflanzen kümmern vo...

btw - Rückbau-Pflicht für Schottergärten

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Der graue Vorgarten hat ein Ablaufdatum. In immer mehr Bundesländern greift die Rückbaupflicht für bestehende Schottergärten, und die Uhr tickt: Ende 2026 endet in einigen Regionen die Übergangsfrist. Wer jetzt nicht handelt, riskiert empfindliche Bußgelder. Ein Kiesgarten mit durchdachter Staudenbepflanzung ist etwas völlig anderes und bleibt in der Regel legal. Hier dient der Kies als Mulchschicht zwischen Pflanzen, die tatsächlich im Boden wurzeln. Die Unterscheidung ist wichtig: Wer Lavendel, Fetthenne und Ziergräser zwischen Kieselsteinen wachsen lässt, betreibt eine Form der Gartengestaltung, die sogar ökologisch wertvoll sein kann. Wer hingegen drei Buchsbaumkugeln in ein Meer aus grauem Schotter stellt, hat nach aktueller Rechtslage einen Schottergarten – unabhängig davon, wie gepflegt die wenigen Pflanzen aussehen. Schottergärten Schottergärten heizen sich bei Sonneneinstrahlung stark auf und speichern diese Wärme bis in die Nachtstunden. In dicht bebauten Wohngebieten verstär...

btw - Die fleissigen Honigbienen

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Für ein Glas Honig müssen Bienen Millionen Blüten anfliegen. Dabei legen sie etwa 60.000 Kilometer zurück – eine Strecke, die anderthalbmal um die Erde reicht. Was für eine Arbeit in einem Glas Honig steckt!   In Deutschland gibt es nur eine Art der Honigbiene, aber rund 600 Wildbienenarten.   Weitere Artikel findest du auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis.

btw - Wir machen heute blau

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Die Färber, die Stoffe rot oder gelb oder anders färbten, gaben die Stoffe in die Küpe (Farblösung) und hängten sie dann zum Trocknen auf. Das geht relativ schnell. Die Blaufärbung mit Indigo braucht aber einen Oxidationsprozeß an der Luft, der länger dauert, als nur das Trocknen, nämlich rund 48 Stunden.    Der Samstag war ein regulärer Arbeitstag, da wurden die Indigo-behandelten Stoffe auf die Leinen gehängt und Sonntag und Montag nahmen sie den Platz dort in Beschlag. Montags konnten deshalb keine anderen Stoffe (z.B. gelb oder rot) gefärbt werden, weil die Leinen voll waren, weil "blau gemacht" wurde. ©rita s.     Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis.       Bildquelle: Alexa/Pixabay

btw Leitungs­wasser als Trinkwasser

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Unser Trink­wasser wird vor allem aus Grund­wasser gewonnen, stammt aber auch aus Flüssen, Seen oder Talsperren.    Drei Viertel dieses Rohwassers müssen die Wasser­werke aufbereiten. Die Qualitäts­kriterien an Trink­wasser aus der Leitung sind streng. Laut Umwelt­bundes­amt hält Trink­wasser in Deutsch­land die Vorgaben der Trink­wasser­ver­ordnung zu mehr als 99 Prozent ein. Wasser­werke müssen die Werte ständig kontrollieren und bei Gefahr öffent­lich warnen. Leitungs­wasser ist das umwelt­freundlichste und klimaschonendste Getränk. Es muss nicht abge­füllt, verpackt oder trans­portiert werden. ©rita s.     Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis.     Bild JonasKIM/Pixabay