Rotkohl bleibt Rotkohl? Eben nicht! In Bayern heißt Rotkohl Blaukraut, obwohl es sich um dieselbe Gemüsepflanze handelt. Das Geheimnis liegt in der unterschiedlichen Zubereitung.
Rotkohl ist typisch für die deutsche Küche. Wir kennen ihn als Salat und vor allem als Gemüse. Auch zum bayerischen Schweinebraten gehört das Kohlgemüse, genau wie Knödel und Bier. Aber in Bayern heißt es Blaukraut.
Tatsächlich ist das Kraut in Bayern blauviolett, und auch der Geschmack unterscheidet sich von dem in anderen deutschen Regionen. Ob jetzt Blaukraut oder Rotkohl, durch die unterschiedlichsten Rezepte ist der Kohl mehr oder weniger rot oder blau.
Einige Speisen schmecken einfach nach Heimat, und Rotkohl gehört dazu. Dieses Rezept ist für mich mehr als nur ein Gemüsebeilage; es ist ein Stück Kindheit. Der Geruch von Rotkohl, der langsam auf dem Herd schmort, verwandelt eine ganze Küche in eine warme, gemütliche Atmosphäre.
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