Heuschnupfen und Pollenallergie
Heuschnupfen wird unterschätzt und kann schlimme Folgen haben. Die Nase läuft, die Augen tränen. Wer auf Pollen reagiert, leidet. Wie gefährlich ist Heuschnupfen und was hilft wirklich dagegen?
Beim Heuschnupfen reagieren Betroffene auf spezielle Eiweißverbindungen von Pollen im Blütenstaub. Deswegen spricht man in der Medizin auch von einer Pollenallergie oder allergischem Schnupfen, sogar vom Ganzjählichem Schnupfen.
Bei Pollenallergiker:innen kommt es innerhalb von Sekunden zu einer Reaktion, wenn sie in Kontakt mit dem Blütenstaub von Gräsern, Sträuchern oder Kräutern kommen. Auch frühblühende Bäume wie Hasel, Erle und Birke lösen bei ihnen Symptome aus. Weil je nach Blütezeit andere Pollen unterwegs sind, sind die Beschwerden saisonal unterschiedlich.
Wie viele Menschen sind betroffen?
Beim Heuschnupfen reagieren Betroffene auf spezielle Eiweißverbindungen von Pollen im Blütenstaub. Deswegen spricht man in der Medizin auch von einer Pollenallergie oder allergischem Schnupfen, sogar vom Ganzjählichem Schnupfen.
Bei Pollenallergiker:innen kommt es innerhalb von Sekunden zu einer Reaktion, wenn sie in Kontakt mit dem Blütenstaub von Gräsern, Sträuchern oder Kräutern kommen. Auch frühblühende Bäume wie Hasel, Erle und Birke lösen bei ihnen Symptome aus. Weil je nach Blütezeit andere Pollen unterwegs sind, sind die Beschwerden saisonal unterschiedlich.
Wie viele Menschen sind betroffen?
Heuschnupfen ist am meisten verbreitet. In Deutschland leiden darunter rund zwölf Millionen Menschen, auf der ganzen Welt mehr als 400 Millionen. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl auf hohem Niveau stabil.
Beim Kontakt mit den Allergenen tränen und jucken die Augen, die Nase läuft. Viele Pollenallergiker:innen müssen niesen, oft auch mehrmals hintereinander. Weil die Schleimhäute anschwellen, bekommen sie schlecht Luft. Manchmal gehören auch Müdigkeit und Juckreiz in den Gehörgängen zu den Symptomen.
Beim Kontakt mit den Allergenen tränen und jucken die Augen, die Nase läuft. Viele Pollenallergiker:innen müssen niesen, oft auch mehrmals hintereinander. Weil die Schleimhäute anschwellen, bekommen sie schlecht Luft. Manchmal gehören auch Müdigkeit und Juckreiz in den Gehörgängen zu den Symptomen.
Wie unterscheidet man Heuschnupfen von einer Erkältung?
Obwohl die Symptome ähnlich sind, gibt es zuverlässige Hinweise für eine Pollenallergie. Beim Heuschnupfen ist zum Beispiel das Sekret klar und wässrig. Auch Juckreiz und Niesanfälle sind Anzeichen für eine Allergie.
Bei einer Allergie treten die Beschwerden in dem Moment auf, in dem man mit dem Allergen in Kontakt kommt. Entwickeln sich die Symptome immer zur gleichen Jahreszeit und bleiben über mehrere Wochen, steckt mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Heuschnupfen dahinter.
Unstrittig ist dagegen, dass es besser ist, sich mit Allergenen – also den Stoffen, die Allergien auslösen können – zu konfrontieren, anstatt ihnen aus dem Weg zu gehen. Kinder, die auf dem Bauernhof groß werden, entwickeln deshalb seltener Allergien als andere.
Weil es wärmer wird, verlängert sich die Pollensaison. Unter Umständen sind dann schon im Januar Pollen von Frühblühern wie Hasel und Erle unterwegs. Und erst im Herbst fliegen die letzten Gräser- und Brennnesselpollen durch die Luft.
Was hilft gegen Heuschnupfen?
Es gibt keine Heilung für Heuschnupfen, aber mit der richtigen Behandlung können die Symptome gelindert werden, um die Lebensqualität zu verbessern. In den Leitlinien, also den wissenschaftlich geprüften Behandlungsempfehlungen, werden als erste Wahl Kortisonpräparate und Antihistaminika aufgeführt.
Antihistaminika lindern die Symptome, indem sie die Effekte des Histamins unterdrücken, das bei allergischen Reaktionen freigesetzt wird. Sie helfen zwar relativ schnell, können aber müde machen und Kopfschmerzen auslösen. Andere Medikamente verhindern, dass Histamin ausgeschüttet wird, beziehungsweise blockieren bestimmte Botenstoffe.
Bei Starkregen und Gewitter sollten Pollenallergiker:innen besser drinnen bleiben. Während und kurz nach einem Regenschauer sinkt die Pollenbelastung in der Luft. Deshalb ist das eine gute Zeit, um nach draußen zu gehen.
Hinweis in eigener Sache: Ich bin seit Jahren vom Heuschnupfen betroffen, mal mehr, mal weniger. Auch körperliche Belastungen fallen dann aus, es ist wie es ist.


