Posts

btw - Wir machen heute blau

Bild
Die Färber, die Stoffe rot oder gelb oder anders färbten, gaben die Stoffe in die Küpe (Farblösung) und hängten sie dann zum Trocknen auf. Das geht relativ schnell. Die Blaufärbung mit Indigo braucht aber einen Oxidationsprozeß an der Luft, der länger dauert, als nur das Trocknen, nämlich rund 48 Stunden.    Der Samstag war ein regulärer Arbeitstag, da wurden die Indigo-behandelten Stoffe auf die Leinen gehängt und Sonntag und Montag nahmen sie den Platz dort in Beschlag. Montags konnten deshalb keine anderen Stoffe (z.B. gelb oder rot) gefärbt werden, weil die Leinen voll waren, weil "blau gemacht" wurde. ©rita s.     Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis.       Bildquelle: Alexa/Pixabay

btw Leitungs­wasser als Trinkwasser

Bild
Unser Trink­wasser wird vor allem aus Grund­wasser gewonnen, stammt aber auch aus Flüssen, Seen oder Talsperren.    Drei Viertel dieses Rohwassers müssen die Wasser­werke aufbereiten. Die Qualitäts­kriterien an Trink­wasser aus der Leitung sind streng. Laut Umwelt­bundes­amt hält Trink­wasser in Deutsch­land die Vorgaben der Trink­wasser­ver­ordnung zu mehr als 99 Prozent ein. Wasser­werke müssen die Werte ständig kontrollieren und bei Gefahr öffent­lich warnen. Leitungs­wasser ist das umwelt­freundlichste und klimaschonendste Getränk. Es muss nicht abge­füllt, verpackt oder trans­portiert werden. ©rita s.     Mehr Artikel auf Klönschnack by Rita , BTW Rita Schüler und Montags bei Tina Peel im Abenteuer Selbsterkenntnis.     Bild JonasKIM/Pixabay

Der Garten der Venus von Tina Peel

Bild
Schon der Name verführt zum Schwelgen, regt die Sinne an, die Seele öffnet sich wie eine Duftrose. Und dann schwupps, kein Garten da. Pech gehabt? Also schon irgendwie, weil ein Garten, und sei er noch so klein, natürlich etwas Schönes ist. Die Betonung liegt auf «natürlich». Der Garten der Venus ist gleichzeitig Einstellungssache. Es geht wieder einmal um Selbstliebe und Selbstfürsorge, die schöne Auswirkungen zeigt, in Körper, Geist und Seele, also ganz umfassend und konkret. Das ist ein Jekami-Projekt – jeder kann mitmachen, unabhängig vom Stand der Venus, und auch im Winter. Und es gibt da noch die Idee der Miniwäldchen, die überall entstehen, mal größer mal kleiner. Wer will, kann mithelfen bei solchen Projekten und Bäumchen pflanzen. Oder sogar selber eines anreißen – Projekt nicht Bäumchen. Wo immer eine freie Fläche ist, in der Stadt, in einem Garten, kleine, große, leere Flächen … nur zu. Sie bieten sich an und freuen sich über die Zuwendung. Dann zuschauen, wie ...

Die Schönaster ist Staude des Jahres 2026

Bild
Die Schönaster (Kalimeris) hat alles, was man sich von einer Staude wünscht: Sie ist robust, gesund und langlebig. Es ist also nicht verwunderlich, dass sie vom Bund deutscher Staudengärtner (BdS) zur Staude des Jahres 2026 gewählt wurde. Besonders fasziniert ihre lange Blütezeit, Bereits Ende Juni schmücken sich die Dauerblüher überreich den ganzen Sommer bis September. Der grosse Vorteil, dass sie mit ihren 60 bis 80 Zentimeter hohen Stielen absolut standfest ist. Wie alle Schönastern fühlt sie sich an sonnigen bis halbschattigen Plätzen im Beet am wohlsten. Ein frischer Boden sagt den unkomplizierten Stauden am meisten zu, doch Trockenheit ist auch kein Problem. Die Pflanzen bleiben dann einfach etwas zierlicher im Wuchs. Für die zeitgemäße Art des Gärtnerns im Einklang mit der Natur ohne Chemie und Dünger sind die Blütenhorste ideal. ©rita s.     Bild von Kathas_Fotos auf Pixabay

btw #236 Schmetterlinge

Bild
Hortensien, Forsythien, Kirschlorbeer und etliche der einjährigen Blumen aus Bau- und Supermärkten haben eines gemein: Sie mögen hübsch aussehen, sind aber ökologisch völlig wertlos, weil sie kaum oder gar keinen Nektar und Pollen bieten. Bei den Massen solcher Blumen und exotischer Sträucher, die in vielen Gärten dominieren, bedeutet das für Insekten ein echtes Hungerproblem. Wildpflanzen wie Brennnesseln oder Klee werden in vielen Gärten an jeder Stelle ausgerissen. Falter wie Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs, Landkärtchen und Admiral legen ihre Eier aber gezielt an Brennnesseln ab, da die Raupen ausschließlich von deren Blättern leben – ohne das "Unkraut" gäbe es die bunten Falter nicht. ©rita

Von Wildbienen und Honigbienen

Bild
Wildbienen fühlen sich dort wohl, wo die Natur vielfältig ist: Wo es blühende Pflanzen, Hecken, Totholz, offene Erdflächen, Sand- und Steinhaufen gibt. Doch diese Lebensräume werden in Deutschland immer seltener. Immer mehr Natur muss landwirtschaftlichen Flächen, Siedlungen, Straßen und Industrie weichen. Die Honigbiene, die uns mit Honig versorgt, ist nur eine von rund 600 Bienenarten, die in Deutschland leben. All diese Wildbienen und viele andere Insekten bestäuben auch unsere Nutzpflanzen, also unser Gemüse, Getreide und Obst. Das heißt: Ohne Bienen und andere Insekten hätten wir viel weniger zu essen auf der Welt. ©rita s.   Mehr von Bienchen und Blümchen auch auf meinem Blog und Montags auf Abenteuer Selbsterkenntnis .

Oregano und Majoran

Bild
Aufgrund seines botanischen Namens Origanum majorana wird Majoran gerne mit Oregano (Origanum vulgare) verwechselt. Beide gehören zur Gattung Dost (Origanum). Während es sich beim Oregano jedoch um eine winterharte Staude handelt, muss der wärmebedürftige Majoran jedes Jahr neu ausgesät werden. Der Hauptunterschied zwischen Oregano und Majoran findet sich bei der Anwendung in der Küche: Während Oregano als typisches Pizzagewürz gilt, verfeinert Majoran Fleisch, Fisch, Geflügel, Eintöpfe und Würste, weshalb er im Volksmund auch "Wurstkraut" genannt wird. Oregano kann sowohl im Kräuterbeet als auch in Töpfen und Kübeln gepflanzt werden. ©rita s.       Bild von Kathas_Fotos auf Pixabay