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btw #236 Schmetterlinge

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Hortensien, Forsythien, Kirschlorbeer und etliche der einjährigen Blumen aus Bau- und Supermärkten haben eines gemein: Sie mögen hübsch aussehen, sind aber ökologisch völlig wertlos, weil sie kaum oder gar keinen Nektar und Pollen bieten. Bei den Massen solcher Blumen und exotischer Sträucher, die in vielen Gärten dominieren, bedeutet das für Insekten ein echtes Hungerproblem. Wildpflanzen wie Brennnesseln oder Klee werden in vielen Gärten an jeder Stelle ausgerissen. Falter wie Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs, Landkärtchen und Admiral legen ihre Eier aber gezielt an Brennnesseln ab, da die Raupen ausschließlich von deren Blättern leben – ohne das "Unkraut" gäbe es die bunten Falter nicht. ©rita

Von Wildbienen und Honigbienen

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 Wildbienen fühlen sich dort wohl, wo die Natur vielfältig ist: Wo es blühende Pflanzen, Hecken, Totholz, offene Erdflächen, Sand- und Steinhaufen gibt. Doch diese Lebensräume werden in Deutschland immer seltener. Immer mehr Natur muss landwirtschaftlichen Flächen, Siedlungen, Straßen und Industrie weichen. Die Honigbiene, die uns mit Honig versorgt, ist nur eine von rund 600 Bienenarten, die in Deutschland leben. All diese Wildbienen und viele andere Insekten bestäuben auch unsere Nutzpflanzen, also unser Gemüse, Getreide und Obst. Das heißt: Ohne Bienen und andere Insekten hätten wir viel weniger zu essen auf der Welt. ©rita s.   Mehr von Bienchen und Blümchen auch auf meinem Blog und Montags auf Abenteuer Selbsterkenntnis .

Oregano und Majoran

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  Aufgrund seines botanischen Namens Origanum majorana wird Majoran gerne mit Oregano (Origanum vulgare) verwechselt. Beide gehören zur Gattung Dost (Origanum). Während es sich beim Oregano jedoch um eine winterharte Staude handelt, muss der wärmebedürftige Majoran jedes Jahr neu ausgesät werden. Der Hauptunterschied zwischen Oregano und Majoran findet sich bei der Anwendung in der Küche: Während Oregano als typisches Pizzagewürz gilt, verfeinert Majoran Fleisch, Fisch, Geflügel, Eintöpfe und Würste, weshalb er im Volksmund auch "Wurstkraut" genannt wird. Oregano kann sowohl im Kräuterbeet als auch in Töpfen und Kübeln gepflanzt werden. ©rita s.       Bild von Kathas_Fotos auf Pixabay

by the way - Gänseblümchen

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Nicht nur die Kinder lieben Gänseblümchen, die man zu hübschen Kränzen flechten – und sogar essen kann. Der Hauptgrund, warum du dich künftig über Gänseblümchen im Rasen und im Beet freuen solltest: Bienen & Co. profitieren von den Blüten, sie finden hier Pollen und Nektar. Im Gegensatz zu anderen Kräutern hat das Gänseblümchen den Vorteil, dass es lange blüht (vom zeitigen Frühjahr bis in den späten Herbst), was es besonders wertvoll macht. Gänseblümchen bieten Bienen und anderen Insekten Nektar und Pollen. Deshalb sollte man sie nicht mühsam aus dem Rasen entfernen, sondern wachsen lassen und sich an den vielen Insekten erfreuen, die sie umschwirren. Freunde des englischen Rasens sehen in den weiß-gelben Blüten ein lästiges Unkraut. Eine Gänseblümchenwiese hat mit allem, was darin krabbelt und summt, etwas Magisches an sich: Der Blütenteppich aus weiß-gelben Blüten ist wunderschön anzusehen und es ist faszinierend zu beobachten, wie sich alle Blüten – fast wie abgesprochen – je...

Wildblumen

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Sie haben einen Garten? Machen Sie ihn zum Paradies für Insekten - mit einer Wildblumenwiese! Ein wenig Fläche, etwas Saatgut und ein guter Boden ist alles, was Sie dazu brauchen Als der traditionelle deutsche Vorgarten entstand, hatte vom Insektensterben noch niemand eine Ahnung: kurz gehaltene Rasenfläche, drumherum sauber geharkte Rabatten. Die Steigerung davon sind der superkurz gehaltene Golfrasen – und die neumodischen Beton- und Schotter-Gärten. Für die immer seltener werdenden Bienen, Schwebfliegen und Schmetterlinge sind solche Flächen Wüsten. Denn Nahrung bietet ein großer Rasen den Insekten keine. Wer sich selbst eine Freude machen und Insekten helfen möchte, kann seinen Rasen – oder einen Teil davon – mit dem richtigen Saatgut in eine wild blühende Wiese verwandeln, die den ungezählten Sechsbeinern während der ganzen Vegetationsperiode einen reich gedeckten Tisch bietet. 

Ich bin eine Kaffeetante

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Kaffee macht fit und wach. Früher hatte er ein ziemlich schlechtes Image. Inzwischen zeigt sich, Kaffee kann sogar förderlich für die Gesundheit sein. Nicht alle Inhaltsstoffe sind bis heute entschlüsselt, aber inzwischen sind mehr als 1.000 Inhaltsstoffe bekannt. Koffein ist zwar der bekannteste, der am besten untersucht ist, aber auch nicht der einzige, der eine Wirkung hat. Im Kaffee gibt es beispielsweise auch verschiedene Vitamine, aber auch Mineralstoffe, Kalzium, Kalium, Magnesium und Phosphor. Ist heißer Kaffee gefährlich? JA! Kaffee mit einer Temperatur von 65 Grad Celsius und höher gilt als Auslöser dafür, dass Zellen geschädigt werden. Dieses Risiko gilt aber nicht nur für Kaffee, sondern für alle sehr heißen Getränke und Speisen. Mehr als 1000 Inhaltsstoffe von Kaffee sind mittlerweile identifiziert. Koffein ist nicht nur der bekannteste, sondern auch der wirksamste. Chemisch gesehen gehört Koffein zu den Alkaloiden und wird pharmakologisch und medizinisch als...

Zuckerwürfel oder Würfelzucker?

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Würfelzucker wird aufgrund der leicht zu nutzenden Form vor allem zu einem Tee oder Kaffee gereicht. Das Gewicht der einzelnen Stückchen überrascht: In Deutschland beträgt das typische Gewicht von Würfelzucker exakt drei Gramm. Wenn Sie beispielsweise fünf Stücke über Ihre Kaffeezeit zu sich nehmen, beträgt die Menge an Zucker 15 Gramm. In Österreich sind die Stückchen etwas schwerer, sie wiegen 3,9 Gramm. In der Schweiz dagegen sind es 4,4 Gramm. Das Gewicht kann je nach Land stark variieren.   In den Vereinigten Staaten von Amerika zum Beispiel wiegt ein Stück Würfelzucker herstellerabhängig zwischen 3,5 und 5 Gramm. In Australien dagegen sind es meist 4,5 Gramm. Dabei spielt es keine Rolle, welche Zuckervariante für die Herstellung der Stücke zum Einsatz kommt. Bei seiner Erfindung ging es primär darum, Zucker leichter zu portionieren. Vor seiner Einführung wurde Zucker in großen Zuckerkegeln oder Zuckerhüten verkauft. Von diesem musste bei Bedarf ein Stück abge...